Das weltgrößte Forschungsprojekt der Mozartwissenschaft ist abgeschlossen: Nach mehr als 52 Jahren ist nun der 132. und letzte rote Leinenband der „Neuen Mozart-Ausgabe“ (NMA) erschienen. Dieses Jahrhundertereignis wird morgen, Sonntag, in einem Festakt im Tanzmeistersaal von Mozarts Wohnhaus in der Stadt Salzburg gefeiert. Dies teilte die Internationale Stiftung Mozarteum in einer Presseaussendung mit.
Mit der NMA liegt nun das gesamte musikalische Schaffen Wolfgang Amadeus Mozarts in einer kritischen Gesamtausgabe vor: 25.000 Seiten für Mozarts Noten, 8000 Seiten Kritische Berichte, 2300 Seiten Vorwörter und 1800 Seiten Dokumente. Damit ist die NMA die weltweit bedeutendste Referenzquelle für das Werk Mozarts. Herausgeber ist der Bärenreiter Verlag.
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Die Theaterabteilungen an der Kunstuniversität Mozarteum zeigen sich in ihren neuen Räumen. Salzburg hat ein neues Kompetenzzentrum für Theater.
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Eine Opernwerkstatt am Kapuzinerberg: Das Franziskischlössl am Kapuzinerberg wird zum Geburtsort für eine Oper. Die Firma Planet Mozart hat die Räume in dem leer stehenden Gebäude von der Stadt gemietet. Diese Woche wurde der Vertrag unterzeichnet.
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Die Internationale Stiftung Mozarteum hat ihr Haupt-Museum in Mozarts Geburtshaus in der Salzburger Getreidegasse mit Gustostückerl aus den Beständen erneuert. Architekt und Karikaturist Thomas Wizany gibt sein Debüt als Ausstellungskurator.
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Zwei Orchesterprojekte als Beispiele für den neuen Geist des Mozarteums
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„Warum gibt es so wenige Männer, die Flöte spielen?“, fragt Cynthia Johnston Turner – um gleich darauf die Antwort zu geben. „Flöte gilt als Fraueninstrument.“
Beim Dirigieren sei es genau umgekehrt, sagt die US-amerikanische Dirigentin. Die Orchesterleitung gelte sowohl diesseits als auch jenseits des Atlantiks als Männerdomäne. In die dringen jedoch langsam immer mehr Frauen ein. Turner ist eine davon. Die Musikprofessorin an der Cornell University in Ithaca (Bundesstaat New York) ist Orchesterleiterin an ihrer Universität. Jetzt weilt sie erstmals in Salzburg, wo sie am Wochenende das auf 15 Musiker erweiterte Ensemble Paris Lodron dirigieren wird.
Ihr sei es wichtig, mit alten Klischees im Musikbetrieb aufzuräumen, sagt Turner. „Man muss Barrieren niederreißen.“ Und wie will sie Mozart mit dem Bläserensemble in Salzburg zum Klingen bringen? Nur nicht zu brav und nur nicht zu ernst, sagt Turner. „Wenn Mozart heute lebte, wäre er ein Rockstar.“ Deshalb will sie seine Musik mit „Spaß, Geist und etwas wilder als sonst“ aufführen.
Gelegenheit, das zu hören, gibt es am Samstag, 20 Uhr, in der Hauptschule Oberndorf und am Sonntag, 19 Uhr, in der Universitätsaula Salzburg.
Eine Alternative zu den immer schriller werdenden Handy-Klingeltönen will die Salzburger Firma „interact!multimedia“ setzen. Sie bietet seit 1. Mai eine Internet-Plattform an, auf der ausschließlich Sequenzen aus Mozarts Werken zum Download stehen. „Handy-Klingeltöne sollten nicht nervtötend und unangenehm sein“, sagt Projektleiter und Web-Designer Alexander Gautsch.
Er stellte fest, dass es im Internet nur wenige Portale gibt, die Klingeltöne mit klassischer Musik anbieten. Als Salzburger liege es nahe, sich auf Mozart zu spezialisieren. Das Mozartjahr 2006 habe ihn dazu gebracht, sich auch inhaltlich mit dem Musikgenie auseinander zu setzen.
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Bei Gérard Mortier in Paris hat der österreichische Filmemacher Michael Haneke zum ersten Mal eine Oper inszeniert. Mozarts "Don Giovanni" hatte am 250. Geburtstag Mozarts, am 27. Jänner 2006, Premiere. Die Inszenierung machte weltweites Aufsehen.
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Jetzt macht Fritz Strobl auch als Popsänger Karriere. Fans schicken ihm Mozartkugeln ins Haus, die Downhill Gang bekommt sogar Angebote für Liveauftritte.
"Eine WM ohne Fritz Strobl ist wie die Mausefalle ohne Mozart.“ Dieses Transparent, das treue Fans produziert und zur Alpinen WM nach Aare mitgenommen hatten, prangt nun am Haus des Skistars in Adnet-Waidach. Beim SN-Lokalaugenschein am Freitagvormittag kam Fritz Strobl gerade vom Joggen heim. In seiner Begleitung: ÖSV-Konditionstrainer Paul Schwarzacher.
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Salzburg (SN). Das maßgebliche Lehrwerk des 18. Jahrhunderts kostenlos für alle deutschsprachigen Musikschulen.
Im Jahr 1756, dem Geburtsjahr seines Sohnes Wolfgang Amadeus, publizierte Leopold Mozart seine weitreichende und international hoch be- und geachtete „Gründliche Violinschule“. Es ist ein maßgebliches pädagogisches Werk, dem Nikolaus Harnoncourt noch heute seine Bedeutung beimisst. Die Beschreibungen in zwölf „Hauptstücken“ sind aber auch ein musikhistorisches Zeitzeugnis erster Güte.
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