"Zum Schutz unserer Marke und unserer Lizenznehmer wird gegen nicht lizenzierte Mozartprodukte grundsätzlich Rechtsmittel ergriffen." Beim Markenschutz versteht Florian Iro von der Mozart Distillerie GmbH in Salzburg-Sam keinen Spaß.
Es gebe immer wieder Versuche, die Marke "Mozart" für neue Spirituosen zu nützen, ohne sich um den Markenschutz zu kümmern. Bei der Messe "Alles für den Gast" habe etwas ein heimisches Weingut einen Mozartwein präsentiert, sagt Iro. Nach der Intervention seines Hauses habe der Unternehmer das Produkt aber rasch zurückgezogen.
Ein Bericht von Martin Arbeiter.
"Wir sind Eigentümer der Wortmarke ,Mozart' in der Warenklasse 33. Diese umfasst Wein, Sekt und Spirituosen." Den weltweiten Schutz habe sich die Firma schon vor 25 Jahren gesichert, als das noch möglich gewesen sei. Lizenzpartner sind das Weingut Setzer in Hohenwarth (Weißwein) und das Weingut Stegschandl in Pöttelsdorf (Rotwein). Die Firma Kleinoscheg in Gleisdorf hat sich die Markenrechte für Sekt gesichert, die Firma Oguma Trading in Wien für den japanischen Markt.
Die Mozart Distillerie (ehemals H. C. König GmbH) mit 65 Mitarbeitern ist in 70 Ländern aktiv. Die Firma verkauft jährlich 1,5 Millionen Flaschen Mozart- Schokoladenspirituosen.
"Unsere Marken stehen für höchste Qualität und stellen eine Hommage an den Künstler Mozart dar. Anlassbezogenen Mozartprodukten stehen wir eher skeptisch gegenüber. Für uns ist jedes Jahr Mozartjahr. Andere Produkte werden vielleicht nach dem Mozartjahr 2006 wieder vom Markt verschwunden sein."

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